Tagebuch 1945 der deutsch-englischen Familie Wodrich aus Berlin
Album (Band 1) mit tagebuchähnlichen Eintragungen und zahlreichen eingeklebten OriginalDokumenten und Briefen/Postkarten der deutsch-englischen Familie Wodrich aus Berlin-Charlottenburg für das Jahr 1945.
CONTRIBUTOR
Deutsches Historisches Museum
DATE
1945-01-01 - 1945-12-31
LANGUAGE
de
ITEMS
397
INSTITUTION
PROGRESS
METADATA
Discover Similar Stories
1945 - Tagebuch und Taschenkalender des Schülers Joachim Dübler aus Berlin
106 Items
Tagebuch von 1945: Eintragungen über Schulevakuierungen, Flucht mit Schulkameraden in das zerstörte Berlin, erneute Flucht nach St. Peterording und Erleben des Kriegsendes. Berichte über Flucht des Wachpersonals bei Kriegsende. erneute Rückkehr nach Berlin, Berichte über Mahlzeiten, Wetterverhältnisse, Tagesablauf und alltägliche Erlebnisse während und nach Kriegsende
Tagebuch aus der Gefangenschaft von Klaus Borries, 1945-1947
39 Items
Herr Klaus Borries (Vater) war nach Kriegsende (seit 1. Mai 1945) in amerikanischer Gefangenschaft bis zum Januar 1947. Er hat in dem Tagebuch sein Leben in Gefangenschaft beschrieben. Er hat sich in dieser Zeit an seine christlichen Wurzeln erinnert und viele Gedichte und Gebete aufgeschrieben.
Suche nach Otto Tunsch, 1945 aus Berlin verschleppt
13 Items
Herr Otto Tunsch (Großvater) wurde am 07.06.1945 aus seiner Wohnung, Wilhelmshavener Str. 47, in Berlin, von russischen Soldaten verschleppt. Seit diesem Datum fehlte jede Spur von ihm. Seine Ehefrau, Martha Tunsch, begab sich sofort auf die Suche. Nach Kriegsende unter anderem mittels RIAS Suchdienst und Suchdienst des DRK - leider ohne Erfolg. Um Rente zu beziehen, hat Frau Tunsch am 20.02.1950 eine Bescheinigung des ehemaligen Arbeitgebers von Herrn Tunsch (Chemisch-Technische Reichsanstalt) erhalten. Am 28.11.1955 erreichte Sie die Nachricht durch den Suchdienst des DRK, dass sich ein Kriegsheimkehrer (vermutlich ehemaliger Arbeitskollege) an den Verschollenen erinnert. Dieser meldete sich per Brief bei Martha Tunsch am 15.12.1955 und bestätigte, dass er mit dem Verschollenen in einem Lager in Landsberg war und das der Verschollene vermutlich im August 1945 verstorben sei. Ein Antrag durch Frau Tunsch auf vorzeitige Entnazifizierung wurde, aufgrund des ungewissen Status ihres Mannes, durch den Berliner Anzeiger abgelehnt. Am 20.04.1976 bestätigte das DRK (nach Anfrage bei Rotes Kreuz und Roter Halbmond der UDSSR), dass Herr Tunsch am 13.08.1945 in sowjetischer Gefangenschaft verstorben ist. Am 21.04.1976 ließ Frau Tunsch den Sterbefall beim zuständigen Standesamt beurkunden. Das waren 31 Jahre später.


