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Familiengeschichte von Otto und Herta Schier
Item 19
Transcription: Kassenstunden 8-15 Uhr, Sonnabends 8-13 Uhr Hauptstelle Berlin W 35, Potsdamer Straße 47/49 Fernsprecher 21 90 31 Postscheckkonten der Hauptstelle für Spareinlagen Berlin Nr. 34 20 für Giroeinlagen Berlin Nr. 585 00 Hauptzweigstellen Postscheckkonto Berlin x Berlin - Friedenau, Rheinstraße 63 1832 99 Berlin - Köpenick, Litzmannplatz 4 323 00 Berlin - Lichterfelde-Ost, Jungfernstieg 25 374 00 Berlin - Lichterfelde-West, Baseler Straße 3 612 00 Berlin - Mariendorf, Chausseestraße 295 1916 50 x Berlin - Steglitz, Albrechtstraße 28 1909 16 x Berlin - Steglitz, Schloßstraße 93 1521 38 x Berlin - Südende, Steglitzer Straße 28 1909 19 x Berlin - Tempelhof, Berliner Straße 55 1911 67 x Berlin - Zehlendorf, Teltower Damm 21 1910 41 Blankenfelde, Zossener Damm 83 2134 90 Eichwalde, Bahnhofstraße 2 950 65 Kleinmachnow, Hohe Kiefer 29 1841 80 Königs Wusterhausen, Schloßplatz 8 1001 81 Mahlow, Trebbiner Straße 18 1921 86 x Mittenwalde (Mark), Yorkstraße 18 1450 57 Potsdamer-Babelsberg, Lindenstraße 87 a 978 41 Rangsdorf, Seebadallee 24 2250 90 Schönefeld, Dorfstraße 5 2134 83 Sperenberg, Trebbiner Straße 31 2135 00 Stahnsdorf, Hauptstraße 29 2174 90 x Teltow, Zehlendorfer Straße 11 1795 69 x Trebbin, Am Markt 16 988 46 Wünsdorf, Bahnhofstraße 56 485 01 Zeuthen, Miersdorfer Ecke Oldenburger Straße 784 94 Zossen, Marktplatz 16 961 47 Legende [verwendet anderes Symbol] x Hauptzweigstellen mit Stahlkammereinrichtung. 146960 *
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Familiengeschichte von Otto und Herta Schier
Item 3
Transcription: Sparkasse des Kreises Teltow Hauptstelle Berlin W 25 / Potsdamer Str. 47/49 Sparkassenbuch Nummer 2-11142 Stempel Sparkasse des Kreises Teltow Hauptzwiegstelle Berlin-Köpenick Litzmannplatz 4
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Familiengeschichte von Otto und Herta Schier
Item 18
Transcription: Nebenzweigstellen Berlin - Adlershof, Bismarkstraße 47 Berlin - Altglienicke, Rudower Straße 59 Berlin - Baumschulenweg, Baumschulenstraße 11 Berlin - Britz, Chausseestraße 108 Berlin - Britz, Chausseestraße 75 Berlin - Britz, Rudower Straße 3 Berlin - Friedenau, Südwestkorso 8 Berlin - Grünau, Wassersportallee 18 Berlin - Grunewald, Hubertusallee 10 a Berlin - Johannisthal, Kaiser-Wilhelm-Straße 46 Berlin - Lankwitz, Kaiser-Wilhelm-Straße 34 Berlin - Lankwitz, Kaiser-Wilhelm-Straße 72 Berlin - Lichtenrade, Bahnhofsstraße 48 Berlin - Lichterfelde, Hindenburgdamm 76 a Berlin - Marienfelde, Bahnstraße 8 Berlin - Niederschöneweide, Brückenstraße 7 Berlin - Nikolassee, Prinz-Friedrich-Leopold-Straße 7 Berlin - Rudow, Neuköllner Straße 335 Berlin - Schlachtensee, Stöckerzeile 2 Berlin - Schmargendorf, Kolberger Platz 4 Berlin - Treptow, Graetzstraße 62 Berlin - Wannsee, Chasseestraße 44 Berlin - Zehlendorf-West, Beerenstraße 66 Bestensee, Adolf-Hitler-Straße 42 Gräbendorf - Kaufmann Balzer Großbeeren, Berliner Straße 84 a Großkörtis, Berliner Ecke Schützenstraße Halbe, Lindenstraße 6 Ludwigsfelde, Potsdamer Straße 1 Neue Mühle, Küchenmister-Allee 44 Potsdam-Babelsberg, Kurfürstenstraße 9 Rangsdorf, Hochwaldpromenade 970 Schulzendorf bei Eichwalde, Hindenburgdamm 87 Senzig, Chasseestraße 153 Teupitz, Gutzmannstraße 76 Töpchin - Gemiendekassenverwalter Bolte jun. - Wildau, Schwartzkopffstraße 67 Zernsdorf, Adolf-Hitler-Straße 5
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Familiengeschichte von Otto und Herta Schier
Item 17
Transcription: (2) Um unbefugte Abhebung der Spareinlagen zu verhindern, kann der Sparer bestimmen, daß die Sparkasse nur gegen Vorlegung eines besonderen Ausweises oder unter Beachtung einer anderen Sicherungsvereinbarung zahlt. Die Sparkass kann dafür eine Gebühr erheben, die der Vorstand festsetzt. (3) Sparbücher, auf die ein Vormund, ein Pfleger oder eine Mutter, der ein Bei- stand bestellt ist, nach § 1809 des Bürgerlichen Gesetzbuches Einzahlungen leistet, sind durch die Aufschrift "Mündelgeld" kenntlich zu machen. In diesen Fällen darf das Kapital ganz oder teilweise nur mit Genehmigung des Gegenvormundes - Bei- standes - oder des Vormundschaftsgerichtes und gegen Ausweis über die Person des Berechtigten ausgezahlt werden. § 18. Sperrung von Sparbüchern. (1) Auf Antrag des Sparers kann die Sparkasse ein Sparbuch bis zu einem be- stimmten Zeitpunkt oder bis zum Eintritt eines bestimmten Ereignisses durch Ein- tragung eines Vermerks sperren; sie darf dann das Guthaben nur nach der Bestimmung dieses Vermerks auszahlen. (2) Der Sperrvermerk wird unwirksam, wenn die Person stirbt, zu deren Gunsten der Vermerk eingetragen ist, wenn der bestimmte Zeitpunkt oder das erwartete Ereignis eintritt, oder mit Genehmigung des Vorstandes aufgehoben werden. (3) Der Sperrvermekt bezieht sich auf alle Einlagen und Zinsen, die nicht ausdrück- lich ausgeschllossen sind. § 20. Verfahren bei Verlust, Fälschung oder Vernichtung von Sparbüchern. (1) Der Verlust oder die Vernichtung eines Sparbuches ist unverzüglich der Spar- kasse anzuzeigen. (2) Wird die Vernichtung eines Sparbuches dem Vorstand überzeugend nachgewiesen, so kann ein neues Sparbuch ausgefertigt werden. (3) Wird ein verlorenes Sparbuch nicht überzeugend nachgewiesen, so hat der Vorstand das Sparbuch auf Kosten des Sparers gerichtlich aufbeiten zu lassen. (4) Wenn ein verlorenes Sparbuch vor Durchführung des Aufgebotverfahrens durch eines Dritten vorgelegt wird, so hat die Sparkasse einen entsprechenden Vermerk einzutragen, darf aber an den Dritten keinerlei Zahlung leisten, sofern sich nicht entweder der Sparer selbst damit ausdrücklich einverstanden erklärt oder eine vollstreckbare Entscheidung über die Person des Verfügungsberechtigten bei- gebracht wird. (5) Entsteht Verdacht, daß unbefugte Änderungen des Sparbuchs erfolgt sind, so ist das Sparbuch gegen Bescheinigung zurückzubehalten und die Entscheidung des Vor- standes einzuholen. Auf solche Sparbücher werden für die Dauer der Zurück- behaltung weder Ein- noch Rückzahlungen zugelassen.
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Familiengeschichte von Otto und Herta Schier
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Description: Die Beiträgerin Edelgard Serick (geb. Schier) - zu sehen rechts auf ihrem Einschulungsfoto mit ihrer Freundin Ingrid, schreibt: "Vor über 20 Jahren habe ich für meine Kinder und Enkel unsere Familiengeschichte aufgeschrieben. Der erste der fünf Teile umfasst die Zeit von meiner Geburt Ende 1944 bis zu Einschulung 1950 (basierend im wesentlichen auf Erinnerungen meiner Mutter). Vielleicht ist Einiges ja interessant für Ihre Thematik '80 Jahre Kriegsende – Befreiung Europas'." Edelgard Serick wurde am 26. Oktober 1944 in Berlin als Tochter von Adolf Franz Otto Schier (1906 – 1984) und Margarete Anna Herta Schier, geb. Janetzky (1919 – 2011) geboren. In dieser Zeit arbeitete ihr Vater bei der DVL (Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt) und ihre Mutter bei der Sparkasse in Eichenwalde. Ihr Vater wurde durch seine Tätigkeit bei einem kriegswichtigen Betrieb nicht eingezogen. Gegen Kriegsende wurde er jedoch Mitglied des Volkssturmes und übernahm den Wachdienst während Luftangriffen in seinem Betrieb. Sein Arbeitgeber forderte einen Teil der Belegschaft auf, vor der Roten Armee in eine Zweigstelle der DVL nach Travemünde zu fliehen. Dort erlebte er das Ende des Krieges. Nach Kriegsende waren in der Siedlung in Berlin-Johannisthal, in der Edelgard Sericks Familie lebte, viele Häuser von russischen Soldaten besetzt. Da auch das Haus der Familie Serick besetzt worden war, lebten sie vorübergehend bei einer Nachbarin. Ihre Mutter erinnert sich an einen einfachen Soldaten aus Leningrad (heute St. Petersburg), der von ihr Deutsch lernen wollte. Er brachte heimlich ihrer Tochter Edelgard Lebensmittel mit. Ab Kriegsende bis einschließlich 1949 war ihr Vater bei der von der sowjetischen Besatzungsmacht errichteten ATB (Auto-Technischer Betrieb) angestellt. Zunächst legte er hier Maschinenteile für den Transport in die Sowjetunion auseinander, später erhielt er einen Verwaltungsposten im Unternehmen. Der Job brachte einen besonderen Vorteil: Neben den Lebensmittelkarten gab es jeden Monat eine Sonderration, die je nach Position unterschiedlich großzügig ausfielen. Ab 1949 arbeitete in einem neugegründeten technischen Betrieb. Während ihr Vater an den Maschinen arbeitete, machte sich ihre Mutter auf den Weg ins Berliner Umland, um Lebensmittel zu besorgen – wie viele Berliner damals. Die Unterlagen stammen aus dem Zeitraum von 1945 bis 1950. Sie enthalten mehrheitlich Dokumente des Vaters: Arbeitszeugnisse, ein Bericht des Vaters über das Büro des neuen Betriebs aus dem Jahr 1949, eine Ausweiskarte und ein polizeiliches Führungszeugnis sowie Bankdokumente von Edelgard Serick und ein Foto von ihrer Einschulung aus dem Jahr 1950. Der erste Teil der Familienerinnerungen von Edelgard Serick ist ebenfalls in der Story enthalten.
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Sitzungsprotokolle vom Gemeinderat der Mennoniten-Gemeinde Berlin 1945-1946
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Description: Schwiegervater war Diakon der Gemeinde und hat zeitnah die Gespräche aufgeschrieben, was in der Gemeinde vor sich ging, inkl. Informationen zu Suchaufträge, neuankommenden Menschen und Hilfsmöglichkeiten
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Nachforschungen zum vermissten Felix Unger
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Description: Die Beiträgerin Edelgard Serick (siehe auch Geschichte der Familie Schier) lernte 1960 ihre späteren Ehemann kennen. In dieser Geschichte geht es um die Nachforschungen einer Mutter zu ihrem im Krieg vermissten Sohn Felix. Der Leutnant Felix Unger (geboren 18.6.1899) wird seit dem 26.6.44 in Bobruisk vermisst. Seine Mutter Agnes Unger (Oma von Frau Sericks Ehemann) versucht über Jahre hinweg, jeden kleinsten Hinweis über ihren Sohn zu erfahren. Sie schreibt dazu nicht nur an offizielle Stellen (Suchdienst des Roten Kreuzes etc.), sondern auch an ehemalige Kameraden. Die Briefe reichen bis ins Jahr 1950. (Hinweis: Bei einem Antwortschreiben gibt es einen Fehler: am 3.8.44 schreibt Oberstleutnant Höfter versehentlich an Agnes Unger, dass der "Gatten" leider als vermisste gelten müsse, gemeint ist aber der Sohn).
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Brief von Philipp Reemtsma an Wolf Erwin Alexander von Waldow
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Description: Der Brief stammt aus dem Nachlass meines Großvaters, Wolf Erwin Alexander von Waldow. Er war seit 1938/39 für die Firma Reemtsma, Hamburg, tätig und dort für den Bereich Orienttabake zuständig. Nach familiärer Überlieferung bestand ein gutes Verhältnis zur Familie Reemtsma. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste mein Großvater das Unternehmen verlassen. Als Grund wird einerseits genannt, dass es für Orienttabake keine Abnehmer mehr gab. Eine alternative Überlieferung besagt, dass er seinen Posten zugunsten eines jüdischen Mitarbeiters räumen sollte, der 1938 emigriert war und nach Kriegsende zurückkehrte.
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