Nachforschungen zum vermissten Felix Unger

Die Beiträgerin Edelgard Serick (siehe auch Geschichte der Familie Schier) lernte 1960 ihre späteren Ehemann kennen. In dieser Geschichte geht es um die Nachforschungen einer Mutter zu ihrem im Krieg vermissten Sohn Felix. Der Leutnant Felix Unger (geboren 18.6.1899) wird seit dem 26.6.44 in Bobruisk vermisst. Seine Mutter Agnes Unger (Oma von Frau Sericks Ehemann) versucht über Jahre hinweg, jeden kleinsten Hinweis über ihren Sohn zu erfahren. Sie schreibt dazu nicht nur an offizielle Stellen (Suchdienst des Roten Kreuzes etc.), sondern auch an ehemalige Kameraden. Die Briefe reichen bis ins Jahr 1950. (Hinweis: Bei einem Antwortschreiben gibt es einen Fehler: am 3.8.44 schreibt Oberstleutnant Höfter versehentlich an Agnes Unger, dass der "Gatten" leider als vermisste gelten müsse, gemeint ist aber der Sohn).

Show More
 
 
 
 

CONTRIBUTOR

Mitforschen Stabi

DATE

1944-08-03 - 1951-03-04

LANGUAGE

de

ITEMS

43

INSTITUTION

PROGRESS

START DATE
TRANSCRIBERS
CHARACTERS
LOCATIONS
ENRICHMENTS

Generating story statistics and calculating story completion status!

METADATA

Creator

Agnes Unger

Contributor

Mitforschen Stabi

Date

1944-08-03
1951-03-04

Type

handwritten

Language

de

Identifier

BE821

Country

Deutschland

DatasetName

Berlin 1945

Begin

1944-08-03

End

1951-03-04

Language

Deutsch

Agent

Felix Unger (16.08.1899, Berlin - 26.06.1944, vermisst bei Bobruisk (Babrujsk, Belarus))

Medium

Papier

Provenance

BerlinOnline

Record ID

01K3KRAWD2R2T1X36A49E89D1V

Discover Similar Stories

 
 
 
 

Notizen zum Quereinstieg ins Lehramt Volksschule in Ostberlin

32 Items

Meine Mutter, Susanne Eva Maria Beversdorff, wurde am 18.01.1923 in Berlin Zehlendorf geboren. Sie wohnte mit ihren Eltern Oskar und Elisabeth Beversdorff, ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Jutta und ihrem fünf Jahre jüngeren Bruder Heinrich im Deisterpfad 28. Das Lyzeum verließ sie nach der mittleren Reife und machte eine Ausbildung zur – nach heutiger Bezeichnung – chemisch-technischen Assistentin oder Chemielaborantin. Während des Krieges arbeitete sie in einem Labor in Berlin, nach einer Explosion dort wechselte sie nach Rudolstadt. Sie berichtete, dass nach dem Einmarsch der Russen ein russischer Offizier sie überreden wollte, in die Sowjetunion zu gehen. Sie kehrte aber zu ihrer Familie nach Berlin zurück. Dort bekam sie (ab 1948?) eine Anstellung als Lehrerin in einer Volksschule im Osten Berlins, wo sie Kinder bis zur 9. Klasse unterrichtete. Das Heft beinhaltet ihre Aufzeichnungen zur Unterrichtsvorbereitung aus dieser Zeit. Bei den Schülern war sie sehr beliebt. Weihnachten (1948 ?) brachten ihr die Schüler Kohlen mit, die sie mit ihrem Bruder Heinrich in einem Sack mit der S-Bahn nachhause brachte. Ich vermute, dass sie bis zu ihrer Heirat 1951 an der Schule gearbeitet hat.

Go to:
 
 
 
 

Dokumente zum Umzug von Elisabeth Krallert von Greifswald nach Berlin 10.04.1946

6 Items

Elisabeth Krallert (Mutter von Petra Nowak) ist, aufgrund der Aufnahme ihres Studiums an der Humbold Universität, am 10.04.1946 von Greifswald nach Berlin umgezogen in die Wichertstr. 22 in Prenzlauer Berg. Ihr Wohnraum wurde zugewiesen durch das Wohnungsamt. Am 02.03.1948 zog sie in die Wichertstr. 24 um. Der Umzug erfolgte wegen unhaltbarer Zustände. Sie verblieb in der Wohnung bis zum Ende Ihrer Studienzeit 1951.

Go to: